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Farben und Zeichnungen |
Bei der Bengal gibt es 2 Zeichnungen / Muster, zum einen das getupfte ( spotted ) und zum anderen das marmorierte ( marble ) Muster. Innerhalb dieser 2 Zeichnungen gibt es auch verschiedene Farben, die nachfolgend beschrieben werden.
Die getupfte Bengal in Braun ( brown/black-spotted-tabby )
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FOTO: "Großer Europa Champion DK* Trollspotting Ravenna" unsere getupfte Bengal im Alter von 8 Monaten
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Die Grundfarbe und die Farbe des Musters sollen sich so deutlich wie möglich unterscheiden, d.h. der Kontrast sollte so hoch wie möglich sein. Die Grundfarbe von braunen Bengalen variiert von hellgelb, gelb, lohfarben, gelbbraun, orange über rehfarben, warmes rot, dunkelrot bis zu golden. Gelb, Gelbbraun, Lohfarben, Gold oder Orangefarben.
Die Grundfarbe soll warm sein ( genügend Rufismus aufweisen ), jedoch nicht zu sehr. Aus Erfahrungen hat sich erwiesen, dass eine zu warme Grundfarbe zur Folge hat, dass die Flecken braun anstelle von schwarz werden und die Katze hierdurch an Kontrast verliert. - Eine Bengal lebt jedoch durch ihren Kontrast!!! Eine Bengal kann bis zum Alter von 3-4 Jahren wärmer in der Farbe werden. Daher scheint ein warm-gelber Grundton ( bei Geburt ) der ideale zu sein.
Die Farbe der Tupfen kann stark variieren, von pechschwarz über dunkelbraun, bis hin zu Rostbraun. Die dunkelsten Tupfen geben natürlich den stärksten Kontrast, aber alle möglichen Farbtöne ( schwarz - braun) sind erlaubt, solang der Kontrast mit der Grundfarbe groß genug ist. Große Tupfen geben ebenfalls mehr Kontrast als kleine Tupfen, aber auch hier sind sämtliche Größen zugelassen.
Das Muster der Bengal soll sich deutlich von der Hintergrundfarbe abheben. Hierbei spielt auch "ticking" eine wichtige Rolle. Viele Katzen mit Tabby-Muster haben ticking. Dies lässt das Fell oft undeutlich und "schmutzig" aussehen. Ticking bedeutet, dass die einzelnen Haare der Katze nicht einfarbig, sonder in sich mehrfach gebändert/gestreift sind. Bei der Bengalzucht heute, ist es deshalb wichtig, Zuchtkatzen zu verwenden, die ein klares Fell, möglichst ohne ticking aufweisen.
Die Anordnung der Tupfen soll zufällig oder horizontal (fließend) sein. D.h. das vertikal ausgerichtete Flecken ungewünscht sind, weil dies bei den Wildkatzen nicht vorkommt. Aus diesem Grund sind auch vertikale Streifen am Körper ungewünscht. Sie befinden sich meist direkt hinter den Vorderpfoten auf den Rippen ( "Rippenstreifen" ) und sind sehr schwer heraus zu züchten.
Rosetten sind ein Teilkreis von Tupfen bzw. eine Umrandung um einen deutlich rötlicheren Mittelpunkt. Eine rosetted Bengal hat also 3 Farben: die Hintergrundfarbe, die rötlichen Tupfen und die dunkle Umrandung.
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FOTO:
"Millwood Xcite"
ein braunes Rosettenmädchen
fotografiert mit 5 Monaten gezüchtet & im Besitz von - Mrs. Jean Mill (Californien)
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FOTO: "Leopardcats
Special Impact"
unser äußerst schönes, selbstgezogenes braunes Rosettenmädchen fotografiert mit 6,5 Monaten
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Die Bengalen mit Rosetten erinnern einen noch deutlicher an die Wildkatzen. Da eine rosetted Bengal jedoch nicht so häufig auftritt wie die spotted oder marbled, liegen sie auch bei einem deutlich höheren Preis.
Kinn, Brust, Bauch und Innenseite der Beine zeigen eine meist creme-weisse Grundfarbe in Kontrast zu der Zeichnung auf Körper, Flanken und Rücken.
Der Bauch muss getupft sein und eine deutliche Gesichtszeichnung ( Mascara ) ist erwünscht. Das heißt, Augen, Lippen und Nase sind schwarz umrandet. Hellere Brillenränder befinden sich um die Augen und der Nasenspiegel ist ziegelrot.
Fussballen und Schwanzspitze müssen schwarz sein.
Die Marble in Braun ( brown/black-marbled-tabby)
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| FOTO:
"Leopardcats Lucky
Strike" ( unser
traumhaft schönes, selbstgezogenes marbled Mädchen)
im Alter von 6,5 Monaten
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Die Zeichnung, die sich vom klassischen Tabby-Gen ableitet, soll so wenig Ähnlichkeit wie möglich zu dem "bull´s eye" haben. Das Muster soll stattdessen zufällig sein und den Eindruck einer Marmorierung vermitteln, vorzugsweise mit horizontalem Verlauf. Der Einfluss vertikaler Tigerstreifen ist ebenfalls wie bei der spotted unerwünscht.
Bevorzugt werden Katzen mit 3 oder mehr Farbschattierungen, d.h. Grundfarbe, Zeichnung und dunklere Umrandung der Zeichnung ( ähnlich wie bei rosetted ). Der Kontrast zur Grundfarbe muss extrem sein, mit deutlicher Zeichnung und scharfen Rändern.
Der Bauch muss getupft sein!!!
Grundfarben: siehe brown/black-spotted-tabby
Nasen-/ Augenumrandung: siehe brown/black-spotted-tabby
Nasenspiegel: siehe brown/black-spotted-tabby
Fussballen / Schwanzspitze: siehe brown/black-spotted-tabby
Marbled Bengalen haben meist bei Geburt eine wärmere Grundfarbe als ihre getupften Nestgeschwister und durch die größere Zeichnung, haben sie meist einen stärkeren Kontrast mit weniger ticking ( durch die klarere Abgrenzung).
Besonderheiten:
Seidenfell:
Die Bengal hat ein sehr weiches Fell, dass einen an Seide erinnert. Das Fell besteht aus mittellangen bis kurzen Haaren und ist sehr typisch für eine Bengal. Man sagt, dass man eine Bengal im Dunkeln an ihrem Fell erkennen kann. Das seidenweiche Fell einer Bengal ist wahrscheinlich durch seine dünne Struktur der einzelnen Haare so weich. Es scheint auch einen Zusammenhang zu geben zwischen dem Seidenfell einer Bengal und der nächsten speziellen Eigenschaft: dem Goldglitter.
Der Goldglitter:
Einige Bengalen sehen aus, als wären sie mit Goldpuder bestäubt. Dieses glitzern des Fells, meist Goldglitter oder Golden shine genannt, wird durch eine goldene Spitze des Haares verursacht. Vor allem im Sonnen - oder hellem Lampenlicht ist dies ein sehr spektakulärer Effekt, der auch wieder einzigartig für die Bengal ist.
| - "Fellausschnitt"
von unserer Ravenna, hier kann man gut den Glitter sehen
Weitere Farben:
Neben den braunen Bengalen die der Wildkatze am ehesten ähneln, gibt es noch die Farben Snow ( Schneebengalen ) und Silver ( Silberbengalen ). Diese beiden Farben gibt es jeweils auch in getupft oder marmoriert.
Snowbengalen unterteilt man in 3 Farbtöne: die Seal mink; die Seal sepia und die Seal lynx.
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FOTO: RWG Ch. "Goldspurr Lucaya of Adventure Beach"
ein sehr schöner Snowbengal "Seal lynx point"
Besitzerin: Debbie Garcia-Bengochea (Florida)
von der Adventure Beach cattery
Die Bengal in Silber ist hier in Deutschland so gut wie gar nicht vertreten und auch noch nicht auf Ausstellungen zugelassen. NEWS: Seit dem 01.05.2004 sind die Bengalen mit silberner Fellfarbe für TICA-Ausstellungen zugelassen ! ! !
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FOTO: "Silvergene Captain Picard" ("Jean Luc") ein Bengalkater in Silver spotted / rosetted gezüchtet & im Besitz von Dr. Linda Evans von der Silvergene cattery in den USA
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